Die Ursachen von Keratokonus konnten, trotz umfangreicher Studien mit mehreren tausend Betroffenen, noch nicht aufgeklärt werden.
Weiterhin sind viele Forscher dabei, die möglichen Ursachen zu erforschen. Allerdings sind es meist Initiativen von kleinen Gruppen oder Einzelinitiativen. Da diese Forschung im Bereich Keratokonus von keinem großen Unternehmen finanziert wird, sind kurzfristig eher wenige neue Erkenntnisse zu erwarten. Langfristig – so in 10-20 Jahren – werden die Ursachen schon aufgeklärt werden, aber es dauert halt, wenn nur kleine Forschungsbudgets zur Verfügung stehen.
Ebenso wie beim Erforschen der Ursachen, sieht es bei der Forschung für eine effektive, planbare, dauerhafte, nebenwirkungsfreie, etc. Heilung des Keratokonus aus. Viele kleine Forscher oder Forschergruppen erzielen immer mal wieder kleine Fortschritte bei der Entwicklung von Methoden zur Heilung des Keratokonus. Wobei das Erforschen der Ursachen natürlich unmittelbar an die Entwicklung einer Behandlungsmethode gekoppelt ist. Nur wenn man die Mechanismen der Ursachen kennt, kann man genau dort korrigierend oder vorbeugend in die Stoffwechselabläufe eingreifen.
Wie dem auch sei – es geht in kleinen Schritten voran. Aber solange keine relevanten Forschungs- oder Entwicklungsbudgets von großen Firmen zur Verfügung gestellt werden, wird die Forschung und das Entwickeln von Behandlungs- oder gar Heilungsmethoden noch sehr, sehr lange dauern.
